Alte neue Arbeit
Unter work auf meiner Homepage habe ich eine Arbeit eingefügt, die – zugegeben – schon echt alt ist.
Interessanterweise sieht man es ihr aber gar nicht an. Und sie passt zur gerade aktuellen Disskusion über „Nachhaltigkeit“ auch in der Designbranche.
Das Ausstellungsplakat, um das es hier geht, konnte in sechs gleiche Din-lang Karten zerschnitten werden, ohne das Information verloren ging.
Das war ein ganz schönes „Gepussel“ – hat sich aber am Ende gelohnt.
Abstand verringern statt halten.
Die stART2010 Konferenz ist eine Veranstaltung in der über die Möglichkeiten von Sozialen Medien in Kulturinstitutionen informiert und disskutiert wird.
Es war meine erste stART und ich wühle mich gerade durch eine lange Evernote-Datei mit Aufzeichnungen. Ich denke aber dass ich hier nicht alle Vorträge wiedergeben muss, das kann die offizielle Dokumentation der stART sicher besser als ich. Die Veranstalter, denen ich übrigens an dieser Stelle ganz herzlich für die tolle Organisation danken möchte, sind gerade dabei, alle Aufzeichnungen auf allen Kanälen zusammenzutragen. Bleibt mir, meinen persönlichen Eindruck dieser Konferenz hier festzuhalten: indem ich einfach mal alles radikal verkürze und zusammendampfe auf zwei Sätze. Der erste Satz: „Den Abstand verringern.“
Auf diese – eigentlich sehr einfache – Formel brachte Prof. Carsten Winter von der Hochschule für Musik und Theater Hannover im Eröffnungsvortrag alle Marketingbemühungen und Medientechniken.
Es war für mich der rote Faden, der sich durch die Veranstaltung zog. Vor allem im Bereich Kulturvermittlung und Kulturmanagement. Wer wüsste besser, dass es manchmal schwer ist, den Abstand zwischen Exponat und Besucher zu verringern, als leidgeprüfte „Museumswärter“;-) Der zweite Satz – gefallen am nächsten Morgen von Shelley Bernstein (@shell) in ihrem Vortrag über das Brooklynmuseum (@brooklynmuseum) – passte wie die Faust aufs Auge zum ersten, indem er einfach mal Taten folgen liess: „Wir haben das Fotografieren im Museum wieder erlaubt“ (sinngemäß wiedergegeben) Was folgte, war der wohl spannendste Vortrag für Viele und auch für mich. Plötzlich wurde alles so greifbar. Ach so sieht es aus, wenn man Push zu Pull Kultur werden läßt, den Abstand verringert, die Besucher mit einbezieht.
Beispiele der zahlreichen Aktionen findet man auf der Seite des Brooklynmuseums im Archiv. Klickt man auf die einzelnen Ausstellungen, gelangt man zur entsprechenden Seite. Auf Vielen gibt es in der rechten Spalte unter dem Reiter „Media“ spannende interaktive Projekte zu entdecken. Mein Lieblingsaktion ist die „Tag! You're it!“ Aktion: Alle werden aufgefordert, die Ausstellungsstücke des Museums mit Stichworten zu versehen, so dass sie im Internet zu finden sind. Das sind die Stichworte, unter denen kein Museumswissenschaftler sie ablegen würde. Aber darum geht es auch nicht:-) Es geht darum, das die Exponate aus dem Museum zurück in die Gesellschaft gelangen. Ins Netz. Jederzeit auffindbar unter dem Stichwort, unter dem man sie finden will. Dazwischen gab es jede Menge geballtes Wissen und wie immer zu viel, um alles zu verarbeiten. Ich habe aber gelernt: Kulturmanagement ist ein spannendes Feld. Es ging wie immer auch um Geld und um unbelehrbare Museumsdirektoren und Intendanten, aber das war sicherlich auch zu erwarten. Ich bin jedenfalls gespannt, ob und wie sich die Kulturlandschaft in Deutschland durch Soziale Medien verändern wird.
Mein deutsches Brooklynmuseum ist übrigens das Kulturforum NRW (es gibt bestimmt noch jede Menge anderer Beispiele) Auf der stART2011 werden wir ja vielleicht die Praxis in Deutschland kennenlernen. Ich freue mich drauf:-)
stART10 Konferenz in Duisburg
Ja es ist Twittwoch in Düsseldorf!
Ich weiß, es ist schon wieder eine Woche her. Aber ich will dem Interessierten meinen persönlichen Eindruck vom 1. Düsseldorfer Twittwochs: nicht vorenthalten.
Nachdem sogar das Ruhrgebiet schon einen hat – ganz zu schweigen von Berlin – erinnert man sich auch im Mode- und Medienstandort Düsseldorf daran, daß man ja einen Ruf zu verlieren hat.
Und wenn es denn sein muß, kann man es auch noch wie früher: die Location – keine konspirative Off-Bude sondern die frisch renovierte Werbedame Grey bittet an den Platz der Ideen.
Die Sprecher – erstaunliches Social-Media-Star-Aufgebot: Thomas Knuewer (ok das war klar, der kommt von hier), Werbeapokalypse-Prediger und Weltweit-Kreativer Amir Kassaei, Bernd Eichstaedt – zwar kein Digital Native aber nah dran und – Mr. Tiny Tales – Florian Meimberg (die sind übrigens echt klasse: verfolgen!)
Und der Inhalt? Naja das ist noch nie so die Domäne Düsseldorfs gewesen. Wobei ich die Themenwahl durchaus gelungen fand: Ist das Internet hässlich? Wo könnte man das besser beplaudern als in der Stadt der Leopardenmäntel und Goldketten. Allein das Thema brennt nicht so wirklich im Moment, so daß die Stimmung im Plauderton blieb und man irgendwie auch nicht so richtig zur Sache kam. Was der gutgelaunten Stimmung aber eigenltich nicht geschadet hat.
Wo sonst hätte man die vielleicht bekannte aber schon fast vergessene Comedyseite „Pfaffenbergs löbliche Heimseite“ nochmal ausführlich beplaudern können.
Es blieben als weitere bleibende Eindrücke eine sehr kommentierfreudige Twitterwall im Hintergrund (#twd) und eine sehr kompetent Fachwissen im rheinischen Dialekt vortragende Dame rechts in der ersten Reihe.
Ich bin gespannt, welche Rolle sich der Twittwoch in Düsseldorf erarbeitet. Mir wäre es nicht unbedingt unsymphatisch, wenn der Content weiter unauffällig im Hintergrund bliebe und stattdessen so richtig die rheinische Liebe zur gepflegten Oberfläche gefeiert würde. Ich fürchte nur, das ich mit dieser Sekt- und Champagner-Meinung selbst in Düsseldorf alleine bleibe und würde für das nächste Mal den beiden wirklich engagierten Veranstaltern zu etwas relevanteren Themen raten. Bleibe aber gespannt.
Beta ist das neue vorläufig.
Ok hiermit erkläre ich die ovau news vorläufig für eröffnet. Ja ich wollte ursprünglich in Wordpress bloggen. Und ja, ich werde auch ein eigenes Blog-Theme aufsetzen. Aber nicht sofort. Wichtiger ist mir, hier über Posterous ein schnelles, zuverlässiges Medium zu haben, in dem ich meine eigenen Web-Fundstücke, meine freien Arbeiten und die News von ovau-design veröffentlichen kann.
Dies ist also schon mal der Anfang, dem ja – wie bekannt – immer so ein Zauber innewohnt … Dabei hat dieser Blog schon viel früher angefangen, als persönliche Link-Ablage für Netzfundstücke, die ich teilweise auch stehen gelassen habe. Viel Spaß!
Design-Verträge aus Unternehmersicht.
Hans-Jürgen Borchardt gibt in seinem Blog
eine sehr sinnvolle Zusammenfassung dessen, was ein Unternehmer bei der Zusammenarbeit mit einem Design-Büro oder einer Werbeagentur tun und lassen sollte. Was er sagt stimmt für beide Seiten: Als Unternehmer erfährt man mal etwas über Tätigkeiten und Begriffe aus der Designwelt, als Designer bekommt man ein Gespür dafür, wie die „andere Seite“ die eigene Arbeit wahrnimmt. Das schafft Vertrauen.
Blog-Design wird professioneller.
Geek wannabe and communication lover
hat – wie ich finde – 40 wirklich gut gemachte Blog Designs aus den Tiefen des Netzes angelt. Einige davon, habe ich mir erlaubt, hier abzubilden. Auf das mein eigener Blog auch mal so glänzet. Demnächst dann …
Wie filtere ich den „Informationswasserfall“ Twitter?
Alles kann man „lightboxen".
Mobile-App-Entwicklungs-Tools für Designer.















